Konzept


Die praktische Kabbalah vermittelt ein ganzheitliches Konzept zur Selbstheilung. Der Baum des Lebens in seinen verschiedenen Anwendungen ist ein Mittel dazu.

Programme


Wir bieten Literatur, Seminare, Vorträge und Fernkurse an. Durch moderne Konzepte und durch fundierte Grundlagen bieten wir Programme zur Selbstheilung an.

Unser Konzept:

Grundlagen


  • Die Goldene Regel
  • Der Baum des Lebens
  • Die Seelenfunkenlehre
  • 10 + 1 Grundprinzipien
  • 22 genetische Urbilder

Dieser Baum des Lebens besteht aus zehn Energiezentren (auch "Weltenwirbel" oder "Sephiroth" genannt) und 22 Verknüpfungen (auch "Pfade" oder "Otijoth" genannt). Sie entsprechen den 22 Buchstaben des Hebräischen Alphabets und bilden archetypische bzw. genetische Verknüpfungen. Im "Sepher Jesirah" - dem ältesten Buch der Kabbalah - werden die zehn Energiezentren und die 22 Verknüpfungen zusammengezählt und als "verborgene Bahnen der Weisheit" bezeichnet.

Der (klassische) Baum des Lebens

Der sphärische Baum des Lebens

Der sphärische Baum des Lebens hat 17 Energiezentren und 48 Verknüpfungen, d. h. insgesamt 65 Bahnen. Die 17 Energiezentren stehen für die "Zehn Gebote" und die "Sieben Tugenden". Die 48 Verknüpfungen stehen für die 48 Propheten Israels, die stellvertretend für die 48 Phasen unseres Lebens stehen. Die Zahl 65 ist ein Hüllwort oder Gefäß für den Namen Gottes ADONAI. Dies deutet an, dass wir zu einem vollen Gefäß des Göttlichen werden müssen.


ADONAI ist einer der "Zehn Namen Gottes" die den zehn Energiezentren des (klassischen) Baum des Lebens zugeordnet sind. ADONAI wird der letzten (zehnten) Sephirah (Einzahl des Wortes Sephiroth) zugeordnet.

Der Baum des Lebens in seinen verschiedenen Variationen ist ein Weg zur Zufriedenheit, zum Glück und schließlich zur permanenten Erleuchtung. Der klassische Baum des Lebens (hat 32 Bahnen und) bezeichnet einen Zustand den der Mensch laut der biblischen Schöpfungserzählung nach der "Paradiesvertreibung" inne hat. Dabei geht es nicht um Sünde oder ähnliche Konzepte sondern um einen Zustand, der eine transzendente Sehnsucht - die "Sehnsucht nach dem Paradies" - in uns genetisch geweckt hat. Haben wir das Paradies in uns zurück erlangt (also einen Zustand der permanenten Erleuchtung erreicht) dann würden wir einen modifizierten Lebensbaum vor uns sehen: Der Baum der Ruhe bzw. Baum der Vollendung.


Zwischen dem klassischen Baum des Lebens - der wegen der biblischen Schöpfungserzählung des Paradieses so genannt wird, aber auch weil sich daraus das Ankh-Zeichen der antiken Ägypter sowie das alchemistische Zeichen des Planeten "Venus" entwickeln lassen - und dem Baum der Ruhe gibt es zwei Zwischenstadien der menschlichen Evolution der Seele.



Der Baum der göttlichen Erkenntnis


Der Baum der göttlichen Erkenntnis (nicht zu verwechseln mit dem Baum der Erkenntnis über Gut und Böse) hat elf Energiezentren und 25 Verknüpfungen, d. h. insgesamt 36 Bahnen. Die Zahl 36 steht für einen ganzen Seelenzyklus (3x12 Wiedergeburten). Das elfte Energiezentrum steht für die "göttliche Erkenntnis" oder für die erste von Sieben Tugenden nämlich der "Verschwiegenheit". Bei den 10 + 1 Grundprinzipien, d. h. bei den elf Energiezentren des menschlichen Körpers, der persönlichen Seele und des metaphysischen Geistes. Wobei der Körper und Geist als ein Teil der fünffachen Seele erachtet werden. Diese Bahnen haben eine heilende und psycho-somatische Wirkung auf den Menschen.


Der Baum des Lebens in seinen verschiedenen Variationen ist ein Weg zur Zufriedenheit, zum Glück und schließlich zur permanenten Erleuchtung oder Erhebung. Haben wir das Paradies in uns zurück erlangt dann würden wir einen modifizierten Lebensbaum vor uns sehen: Den Baum der Ruhe. Der zwar ein bisschen anders strukturiert ist als der (klassische) Baum des Lebens aber genauso zehn Energiezentren und 22 Verknüpfungen (auch "Pfade" oder "Otijoth" genannt). Sie entsprechen den 22 Buchstaben des Hebräischen Alphabets und bilden archetypische bzw. genetische Verknüpfungen. Der Baum der Ruhe vermittelt folgenden Zustand vom einer/einem Wissenden:


"Jener Menschen wäre ganz durchwärmt und durchleuchtet von der heiligen Flamme göttlicher Liebe, welche die Erfüllung jedes Gesetzes ist. Ein so vollkommen Erleuchteter bedürfte daher auch keiner Gesetze und keiner Vorschriften darüber, was ihm zu tun und zu lassen obliegt, weil sein Denken, Wollen und Handeln eins wäre mit dem Geist Gottes selbst."


Viele Menschen sind von diesem Ziel entfernt oder befinden sich erst auf dem Weg dorthin, so sind die "Goldene Regel", "Zehn Gebote" und die "Fünf Pflichten" und andere Grundlagen noch notwendig, denen sich jeder einzelne freiwillig unterwerfen soll. Solange zumindest bis er im allmählichen Fortschreiten dahin gelangt ist, die einzelnen Vorschriften und Grundlagen nicht mehr als etwas von außen an ihn Herangetretenes zu betrachten, sondern sie vielmehr aus innerer Überzeugung erfüllt und sie als seine Lebenshaltung betrachtet.

Der Baum der Ruhe

Das erste Stadium wird in Form des Baums der göttlichen Erkenntnis (nicht zu verwechseln mit dem Baum der Erkenntnis über Gut und Böse) symbolisiert. Er hat elf Energiezentren und 25 Verknüpfungen, d. h. insgesamt 36 Bahnen. Die Zahl 36 steht für einen ganzen Seelenzyklus. Das elfte Energiezentrum steht für die "göttliche Erkenntnis".


Das zweite Stadium der Evolution der Seele wird in Form des sphärischen Baum des Lebens dargestellt. Er hat 17 Energiezentren und 48 Verknüpfungen, d. h. insgesamt 65 Bahnen. Die 17 Energiezentren stehen für die "Zehn Gebote" und die "Sieben Gaben des Heiligen Geistes". Die 48 Verknüpfungen stehen für die 48 Propheten Israels, die stellvertretend für die 48 Phasen unseres Lebens stehen. Die Zahl 65  (17 Energiezentren und 48 Verknüpfungen) ist ein Hülle oder Gefäß für den Namen Gottes: ADONAI. Dies deutet an, dass wir zu einem ganzen Gefäß des Göttlichen werden sollen. Wir haben einen Seelenfunken in uns, der durch unsere guten Handlungen und unserer braves Herz wächst. Folgende Geschichte in Bezug auf die "guten Handlungen" sollte man stets in seinem Herzen tragen:

"Der Mensch hat drei Freunde: Kinder und sonstige Verwandte, das Vermögen und die guten Handlungen, die er verübt hat. Wenn er nun dem Tod nahe ist, ruft er den ersten Freund und bittet um Hilfe. Dieser Spricht: Ich kann nicht helfen, du weißt ja, wie es in der Bibel heißt: "Der Bruder kann den Bruder nicht erlösen"; er fleht den zweiten Freund um Rettung an, dieser antwortet: Die kennst ja die Schriftstelle: "Vermögen nützt nichts am Tage des Grimmes." Endlich ruft er die guten Handlungen zu seinem Beistand. Diese sagen ihm: Wenn du zum Gottesgericht kommst, wirst du uns schon dort finden, und wir werden auch für dich sprechen; so heißt es ja: "Deine Gerechtigkeit wird vor dir einherschreiten, wenn die Herrlichkeit Gottes dich aufnimmt."

Ein Weg zur Selbstheilung 

Zentrum der praktischen Kabbalah

3. Anmerkung: Wir vom "Zentrum der Praktischen Kabbalah" verstehen unter den "Fünf Pflichten", die von Solomon Gabirol (1045) offenbarten Pflichten für eine/n Wissende/n: "Auf der Suche nach Weisheit ist die erste Stufe, zu schweigen, die zweite, zuzuhören, die dritte, sich zu erinnern, die vierte, zu praktizieren, und die fünfte, die Lehren weiterzugeben."
Die erste Pflicht ist Schweigen oder Verschwiegenheit; die zweite ist Zuhören oder Wahrnehmen; die dritte Erinnerung oder Gedächtnis, die vierte ist Praxis oder Handeln und die fünfte ist Lehren oder Weitergabe. Verschwiegenheit bleibt jedoch der Beginn des Weges. Wir sollen schweigen und in uns hineinhorchen. Wir haben zu schweigen, wo wir lieber nichts sagen, weil wir es bereuen würden und es sonst nicht mehr zurück nehmen könnten.

Wir alle sind Teil des "Gesamtplans", auch wenn wir manchmal das Gefühl haben, es nicht zu sein. Viele Menschen wissen nicht um ihr Potential zur Selbstheilung und aufgrund dessen fehlt ihnen der Zugang zu sich selbst. Eine Aufgabe der praktischen Kabbalah ist es, das Potential unserer Selbstheilungskraft zu wecken und zu fördern. Durch die Wirkungsweise der Kabbalah kann sich der Einzelne bewusst als Teil des Ganzen wieder mit allem vereinigen (auch wenn er nie außerhalb des Ganzen stand). Dieses Ziel kann in diesem Leben erreicht werden.


Ein Kabbalist soll deshalb ein Mensch sein, der sich selbst ungebunden, ungeachtet und unverletzt von den konfessionellen und politischen Vorgaben versucht zu heilen. Er sieht seine Aufgabe nicht nur darin, durch die praktische Kabbalah zu einem menschlicheren und veredelten Verhalten zu gelangen, sondern er sucht die Welt, die Menschen und letztendlich sich selbst besser zu verstehen mit dem Ziel, die Welt zu einem glücklichen Ort, die Menschen zu zufriedenen Lebewesen und sich selbst zu einem erleuchteten Menschen zu machen.